Skitour · Saas-Fee
Britanniahütte auf Skitour — ab Felskinn und Abfahrt bis nach Saas-Fee
Eine dieser Touren, bei denen die Bahn die Arbeit übernimmt und nur das Vergnügen bleibt: von Saas-Fee hinauf auf Felskinn (2989 m), Felle drauf, und nach einer Stunde steht man auf 3030 m vor der Britanniahütte, mitten im Halbkreis der Viertausender. Zum Schluss die lange Abfahrt bis hinunter nach Saas-Fee.
Mit der Bahn von Saas-Fee auf Felskinn
Start in Saas-Fee (1800 m). Der Alpin Express bringt Sie mit einem Umstieg auf Morenia hinauf auf Felskinn (2989 m) — fast 1200 Höhenmeter ohne Anstrengung. Die erste Bahn lohnt sich: Der Schnee ist noch hart und die Route menschenleer.
Direkt bei der Station Felskinn beginnt das flache, weite Gletschergelände. Hier kommen die Felle unter die Ski — ab jetzt zählt die Skitour.
Routenkarte — Saas-Fee → Felskinn → Egginerjoch → Britanniahütte → Abfahrt nach Saas-Fee
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Aufstieg übers Egginerjoch zur Britanniahütte
Von Felskinn geht es sanft zum Egginerjoch (ca. 2989 m), der Scharte zwischen Egginer und Hinterallalin. Danach folgt eine kurze Querung über dem Chessjengletscher — und nach knapp einer Stunde steht man vor der Britanniahütte SAC (3030 m).
Die Hütte liegt auf einem Felsrücken genau zwischen zwei Gletschern; von der Terrasse blickt man auf Allalinhorn, Rimpfischhorn und Strahlhorn. Im Sommer Ausgangspunkt für diese Viertausender, im Winter der beste Kaffeeplatz auf 3000 Metern.
Der Aufstieg ist technisch einfach, bleibt aber Gletschergelände: Lawinenausrüstung, aktuelles Bulletin und Begleitung gehören dazu. Bei Nebel ist die Orientierung auf dem flachen Gletscher heikel.
Aussicht und Abfahrt bis nach Saas-Fee
Von der Hütte schliesst sich die Aussicht zum Kreis: Allalinhorn (4027 m), Rimpfischhorn (4199 m), Strahlhorn (4190 m) — und auf der anderen Seite der Blick hinunter ins Saastal zum Mattmark-Stausee.
Die Abfahrt führt zurück übers Egginerjoch und dann — der beste Teil des Tages — ohne Unterbrechung ins Tal bis nach Saas-Fee. Fast 1200 Höhenmeter in einem Zug: oben über den Gletscher, weiter unten zwischen Felsen und zuletzt durchs Dorf bis vor die Haustür.
Die beste Zeit sind März und April: lange Tage, oben noch Winterschnee, unten Frühjahrsfirn. Wer bis ganz unten fahren will, prüft vorher, ob die unteren Abschnitte noch durchgehend Schnee haben — am Saisonende muss man manchmal die Bahn nehmen.