Zermatt · Seilbahnen · Winterzelt · Ski
Klein Matterhorn — immer wieder zum Matterhorn Glacier Paradise
Ich war schon mehrmals auf dem Klein Matterhorn: mit den Seilbahnen zum Matterhorn Glacier Paradise, zum Sonnenaufgang, mit einer Winternacht im Zelt und auf Ski. Dieser Bericht erzählt nicht von einer einzigen Tour, sondern von einem Ort, der jedes Mal anders aussieht. Jeder Besuch hat sich gelohnt.
Mit der Seilbahn hoch über Zermatt
Matterhorn Glacier Paradise führt von Zermatt in eine Welt aus Gletschern und hohen Gipfeln. Die Seilbahnverbindungen verlaufen über Furi und Trockener Steg zum Klein Matterhorn. Die Karte zeigt die ungefähre Bahnverbindung, keinen Fussweg über den Gletscher; die Umstiege hängen von den geöffneten Anlagen ab.
Das Klein Matterhorn ist 3883 m hoch. Es ist nicht das Matterhorn, und der Besuch ist keine Besteigung dieses Berges. Seine unverwechselbare Pyramide lässt sich von hier aber aus einer anderen Perspektive betrachten. Das Titelbild zeigt das Matterhorn bei Sonnenuntergang vor einem warmen Himmel.
Streckenkarte und Höhenpunkte
Klicken Sie eine Station auf der Karte, im Höhenprofil oder in der Liste an — die anderen Ansichten heben denselben Punkt hervor.
In die Karte klicken, um das Zoomen mit dem Mausrad zu aktivieren.
Sonnenaufgang und eine Winternacht im Zelt
Ich war auch zum Sonnenaufgang hier und habe im Winter im Zelt übernachtet. Diese Erinnerungen gehören für mich zu diesem Ort: nicht nur das Panorama nach der Seilbahnfahrt, sondern das Warten auf das Licht hoch in den Bergen.
Die Winternacht ist eine persönliche Erfahrung, keine Empfehlung für einen öffentlichen Zeltplatz. Ich nenne keinen Biwakplatz und gehe nicht davon aus, dass Zelten überall erlaubt ist. Vor einem ähnlichen Vorhaben müssen lokale Regeln, Wetter und Zugang geprüft werden. Ein normales Bahnticket ermöglicht keinen Zugang vor der Morgendämmerung oder nach der letzten Talfahrt.
Auf Ski — ein anderes Bergerlebnis
Ich bin auch auf Ski zurückgekommen. Ein Skitag hat einen anderen Rhythmus als das Fotografieren im ersten Licht. Hier beschreibe ich keine bestimmte Abfahrt: Die Bilder und Erinnerungen stammen von mehreren Besuchen.
Die geöffneten Pisten müssen aktuell geprüft werden. Eine fahrende Seilbahn bedeutet nicht, dass jeder Hang sicher ist. Abseits präparierter Pisten kommen Lawinengefahr und Gletscherspalten hinzu; nötig sind passende Kenntnisse, Ausrüstung und eine Beurteilung der Verhältnisse, bei Bedarf mit Bergführer.
Jedes Mal lohnend
Mal zieht das Matterhorn meinen Blick an, mal sind es ferne Grate oder Wolken, die eine Schneewand freigeben. In Farbe zählt das Licht. In Schwarzweiss bleiben Linien, Kontraste und die gestaffelten Bergketten.
Mehrere Besuche haben dieses Thema nicht abgeschlossen. Das Klein Matterhorn bleibt für mich ein Ort zum Wiederkommen: bei Sonnenaufgang, im Winter, mit Zelt oder auf Ski. Jedes Mal finde ich etwas, das die Reise wert war.