Tagestour · Val d'Anniviers
Lac d'Arpitettaz — Wanderung von Zinal zum See unter dem Weisshorn
Der Lac d'Arpitettaz liegt in einem Seitental über Zinal, direkt unter den Wänden von Weisshorn und Zinalrothorn. Ich war im Hochherbst dort, als die Lärchen orange über der grauen Moräne leuchteten. Auf einem der Bilder ist die Cabane d'Arpitettaz CAS (2786 m) zu sehen — der Zustieg zur Hütte ist mein nächstes Ziel in diesem Tal.
Der Zustieg Schritt für Schritt
Start ist Zinal (1675 m) am Ende des Val d'Anniviers, Parkplatz am Dorfeingang. Der erste Abschnitt folgt dem breiten Alpweg Richtung Le Vichiesso (1830 m).
Nach Le Vichiesso zweigt der Weg links nach Osten ins Arpitettaz-Tälchen ab und wird deutlich steiler: in Kehren durch Lärchenwald und Grashänge zur Alp Arpitettaz (ca. 2200 m).
Weiter oben nur noch Stein: Moräne, Bach und einige flache Terrassen. Der See (2664 m) erscheint plötzlich direkt vor den Füssen. Ab Zinal sind das rund 1000 Höhenmeter und 3 bis 3,5 Stunden.
Vom Seeufer sieht man den weiteren Pfad rechts hinauf zur Cabane d'Arpitettaz CAS (2786 m) — knapp eine Stunde über Blockgelände. Diesmal bin ich am See umgekehrt; die Hütte bleibt für den nächsten Besuch.
Streckenkarte und Höhenpunkte
Klicken Sie eine Station auf der Karte, im Höhenprofil oder in der Liste an — die anderen Ansichten heben denselben Punkt hervor.
In die Karte klicken, um das Zoomen mit dem Mausrad zu aktivieren.
Die Cabane d'Arpitettaz CAS
Die Hütte steht auf einem Felsband unter dem Gletscher, im Schatten des Weisshorns — ein kleines Steinhaus mit roten Fensterläden zwischen Wand und Eiszunge. Vom See sieht sie aus wie ein Modell.
Sie ist Ausgangspunkt für das Weisshorn von Südwesten, morgens sind dort Seilschaften unterwegs. Für Wandernde ist sie ein starker Aussichtspunkt mit Kaffee auf der Terrasse — die Saison ist kurz und Übernachtungen brauchen eine Reservation.
Herbstlicht und Fotografie
Ende September und Anfang Oktober sind am besten: orange Lärchen im Tal, erster Schnee an den Gipfeln, klare Luft. Die Hänge im Gegenlicht wirken dann wie Grafiken — dunkler Fels und einzelne leuchtende Bäume.
Den See fotografiert man am besten an einem windstillen Morgen, wenn sich der Grat im glatten Wasser spiegelt. Am Nachmittag liegt das Tälchen schnell im Schatten — also früh aus Zinal starten.